Niederwillingen

Niederwillingen

Vor 900 Jahren waren beide Ortschaften Niederwillingen und Oberwillingen zunächst ein Ort mit dem Namen „Welehingin“. Erst 1569 wurden Sie getrennt benannt. Südwestlich der Orte erhebt sich der „Willinger Berg“, von dessen Gipfel man einen herrlichen Ausblick hat. 1995 wurde Niederwillingen im Landeswettbewerb „Schönstes Dorf Thüringens“. Zahlreiche Fachwerkbauten wurden restauriert, Straßen und Plätze neu gestaltet, ein reges Vereinsleben aufgebaut. Gut erhaltene Bogenbrücken sind fast einzigartig. Sehenswert ist die alte Dorfkirche „Sankt Peter und Paul“. Den Hauptschmuck der Kirche bilden die durch Restaurierungsarbeiten freigelegten Malereien an den Holzbalken. In einem kleinen Dorfmuseum wird dem Besucher das Landleben aus zwei Jahrhunderten dargebracht. Durch 3 erschlossene und fast vollständig belegte Wohngebiete hat Niederwillingen seit 1993 einen Einwohnerzuwachs von über 200 Personen. Es ist damit der größte Ort der Gemeinde. Ein neuerbauter Schützenstand und der Sportplatz bieten verschiedene Freizeitmöglichkeiten.