Sonderregelung in Kindergärten

Vom 6. September 2021 bis zunächst 3. Oktober 2021 gilt in Thüringen eine neue Allgemeinverfügung des Bildungsministeriums. Sie enthält, den Betrieb von Kindergärten und die Kindertagespflege betreffend, folgende Regelungen, die sich nach den Stufen des Thüringer Frühwarnsystems in den jeweiligen Kreisen richten (Welche Stufe in Ihrem Kreis jeweils in Kraft ist, erfahren Sie hier):

Der Ilm-Kreis befindet sich aktuell in der Warnstufe 1 > Allgemeinverfügung des Landratsamtes

Basisstufe:

Es gelten die grundlegenden Regelungen des vorbeugenden Infektionsschutzes gemäß der Hygiene- und Infektionsschutzpläne der Einrichtungen.

Warnstufe 1:

Eltern und einrichtungsfremde Personen erhalten nur Zutritt zur Einrichtung oder zum Einrichtungsgelände nur, nachdem sie entweder eine Testung mit einem negativen Testergebnis vor Ort und unter Beobachtung von Mitarbeitern oder beauftragten Personen der Einrichtung durchgeführt haben oder der Einrichtungsleitung einen Nachweis über ein negatives Testergebnis, vollständigen Impfschutz oder eine Genesung vorgelegt haben. Dies gilt nicht, solange der Aufenthalt in der Einrichtung eine Dauer von zehn Minuten nicht überschreitet oder wenn die Gesprächssituation einen ausreichenden Infektionsschutz erlaubt.

Warnstufe 2:

Keine zusätzlichen Veränderungen.

Warnstufe 3:

Die Betreuung in Einrichtungen findet in beständigen, festen und voneinander getrennten Gruppen statt:

  • Die Kinder werden in gleichbleibender Zusammensetzung durch stets dasselbe pädagogische Personal betreut.
  • Den Gruppen wird ein separater Raum fest zugewiesen. Ausflüge der festen Gruppe bleiben möglich.
  • Bei der gleichzeitigen Nutzung von Gemeinschaftsräumen und Freiflächen sind Kontakte zwischen den Gruppen zu vermeiden. Hiervon darf nur im begründeten Ausnahmefall abgewichen werden.

Die Regleungen der Warnstufen bauen aufeinander auf, d.h. Regelungen niedrigerer Stufen gelten in höheren Stufen fort, sofern in diesen keine strengere Regelung besteht.

Umgang mit Erkältungssymptomen:

In allen Stufen gelten Betretungsverbote für Personen mit bestimmten Symptomen. Zu den Erkältungssymptomen, die ein Betretensverbot nach sich ziehen, zählen:

  • gastrointestinale Symptome (erhebliche Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen);
  • Kopf- und Gliederschmerzen;
  • Störung des Geruchs- bzw. Geschmackssinns;
  • schwere respiratorische Symptome wie akute Bronchitis, Pneumonie, Atemnot oder Fieber über 38°C;
  • respiratorische Symptome (trockener Husten, infektiöse Entzündung der Nasenschleimhaut (Schnupfen), Fieber), wenn zusätzlich
    • ein enger Kontakt zu anderen Personen in der Einrichtung oder während des Angebotes zu erwarten ist; oder
    • eine Exposition gegenüber dem SARS-CoV-2-Virus wahrscheinlich ist, insbesondere wenn eine Verbindung zu einem bekannten Ausbruchsgeschehen besteht.

Personen, die Erkältungssymptome hatten, dürfen die Einrichtungen wieder betreten:

  • wenn die Symptome abgeklungen sind, und zwar frühestens fünf Tage nach Beginn der Symptome und gleichzeitig mindestens 48 Stunden nach Symptomfreiheit; oder
  • nach Vorlage eines Nachweises über einen durch einen infektionsschutzrechtlich befugten Dritten vorgenommenen negativen PCR-Tests oder PoC-Antigenschnelltests; oder
  • nach Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung über die Unbedenklichkeit des Einrichtungsbesuchs.

Bitte beachten Sie auch die grundlegenden Bestimmungen der überarbeiteten ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO vom 3. September 2021.

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