Gösselborn

Gösselborn

Der ehemals nach einem Herrn namens Gozzilo benannter Ort an einem Brunnen –  1071 noch als Gozelebrunnen bezeichnet – ) wurde 1133 vom Stift Fulda an das Kloster Paulinzella übergeben. Das südlich von Stadtilm gelegene Gösselborn ist ein typisches sogenanntes „Rundlingsdorf“. Alte Bauernhäuser, darunter viele Fachwerkbauten, stehen im Kreis um den Dorfanger mit der Kirche.

Die Kirche wurde 1688 erbaut und 1892 renoviert. Dabei gingen Teile eines spätgotischen Vorgängerbaus mit ein.

Die zentrale Ortslage steht als Ensemble unter Denkmalschutz. Der Dorfanger spielt auch heute noch eine wichtige Rolle im Leben des kleinen Ortes. Er ist das Zentrum der Gemeinde bei verschiedenen Festlichkeiten und bei einer der traditionellen Besonderheiten – der “Weiberkirmes” im Oktober. Gösselborn liegt in unmittelbar an der Grenze zum Nachbarlandkreis “Saalfeld – Rudolstadt”. Der Ort ist reizvoller Beginn für Wanderungen nach Hengelbach, Solsdorf oder zur Ruine des Zisterzienserklosters Paulinzella. Die Feld – und Waldwege sind gut ausgebaut und besonders für Radfahrer zu empfehlen.

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